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Meditation mit Knoblauch & Zwiebeln ?

Photo by Nickolas Nikolic on Unsplash

Bestimmte Nahrungsmittel können den Körper überstimulieren. Laute Geräusche zum Beispiel wirken erstmal so als das sie uns Energie geben. Das kennen wir bestimmt von lauten Konzerten. In Wahrheit aber werden wir und somit das Nervensystem in Aufregung versetzt.
Die hektischen körperlichen Bewegungen, die darauf folgen, sind eher eine Art Fluchtversuch als das sie in irgendeiner Weise einen konstruktiven Hintergrund darstellen.
Auf dem Weg des Yoga achten wir auf harmonische also sattvische Lebensmittel. Kann der Körper auf eine starkes sprich entspanntes und friedliches Nervensystem zurückgreifen, ist es für Ihn möglich, Kraft und Entspannung von Innen her aufzubauen. Dies ist natürlich Grundvorraussetzung für eine gute Mediation.
Im Ayurveda teilt man die Nahrungsmittel in drei Gunas (Erscheinungsformen der Natur) auf.
1. Tamas
2. Rajas
3. Sattva
Jetzt gehe ich aber erstmal nur auf Rajas ein. Rajas ist das Prinzip von Energie. All diese Lebensmittel führen zu Überaktivität, Rastlosigkeit, Reizbarkeit etc. . Zu diesen Speisen gehören unter anderem Knoblauch und Zwiebeln. Es wird empfohlen maximal 1 pro Woche solche Lebensmittel zu sich zunehmen und das auch nur in kleinen Mengen. Da also diese beiden das Nervensystem erregen, stehen sie normalerweise nicht auf den Speiseplan eines Yogis.

Meiner Erfahrung nach kann ich nach Verzehr von Knoblauch so gut wie gar nicht meditieren. Ich bin müde und sehr unkonzentriert. Fühle mich schon fast wie stoned. Bei Zwiebeln habe ich mehr das Gefühl aufgepuscht zu sein. Seit dem wir beide nicht mehr auf unserem Speiseplan haben, gehen meine Meditationen sichtlich tiefer.

Beide regen auch das 1. Chakra an. Bei der Meditation versuchen wir ja die Energie nach oben zu leiten. Das wird natürlich dadurch sehr erschwert.

Ayurveda sieht in Knoblauch eine hervorragende Heilpflanze. Für Personen, die täglich Yoga üben, wird der regelmäßige also tägliche Gebrauch nicht empfohlen. Diese Pflanze wirkt tamasisch und hat eine abstumpfende sowie dämpfende Wirkung auf den Geist. Aus diesem Grunde ist sie ein Rasayana (Verjüngungs- / Heilmittel) für Vata und im geringem Maße für Kapha. Sie wird gerade für Vata als erdend empfunden. Sie reizt die Geschlechtsorgane und vermehrt die Samen.

Bitte bedenkt, dass ich Euch hier Denkanstöße geben möchte. Jeder Mensch ist individuell und reagiert anders. Die Wahrheit für sich selbst herauszufinden bedeutet sie auszuprobieren.

Namaskar Meriç
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